Es macht keinen Sinn in der Steuererklärung anzukreuzen ob man fernsieht oder nicht
In der heutigen 20 Minuten wird davon berichtet, dass der Preisüberwacher die TV-Gebühren via Steuern eintreiben will und so die Ausgaben für die Billag beseitigen will. CVP-Sprecherin Marianne Binder findet es nun “fragwürdig wenn auch Personen für Leistungen bezahlen müssen die sie gar nicht beziehen.” Und schlägt vor, “dass man in der Steuererklärung ankreuzen soll, ob man fernsieht oder nicht.”
Ein Einzug über die Bundessteuer ist natürlich nicht fair. Die Bezahlung und der Bezug der Leistung werden sich in den seltesten Fällen entsprechen. Doch das ist bei vielen Ausgaben die der Bund tätigt der Fall! Soll man in Zukunft auch ankreuzen können ob man Filme die aus Filmfördergeldern bezahlt wurden sah oder nicht sah? Soll man ankreuzen können ob man <<wenig>> oder <<häufig>> durch aus Bundesgeldern gebauten Tunnels fuhr?
Die TV-Gebühren erfassen bisher auch nicht ob jemand wenig oder viel fernsieht. Von Fairness kann also nicht die Rede sein. Mich als Nicht-Fernseh-Besitzers stört es nicht wenn wir ein Einsparungspotential ausnützen, den Einzug der Gebühren vereinfachen und von mir aus auch gleich ans Einkommen anpassen.
Posted: February 16th, 2009 under Politik.